Dienstag, 7. Februar 2012

greifswaldhelfer in der Uni-Greifswald

Gestern war wieder so ein Tag für die Greifswaldhelfer.
Gut, der Transport in Hamburg musste im Regen stattfinden, das kann passieren.

Dann aber auf dem Weg zum Mittag, ein Anruf von Schenker DB. Sie brauchen in HGW
3 Mitarbeiter, gut.
Wann? Jetzt gleich! Na prima. Wir haben sie auf 13.00 Uhr vertrösten können.
So blieb uns noch eine Stunde zum Essen und telefonieren, Wer hat Zeit?
Was soll eigentlich gemacht werden? Nur ein schweres Teil muss angehoben werden.
Es sind zwei Mitarbeiter von Schenker vor Ort. Gut, also 3 Mann ins Mikrobiologische Institut, natürlich auf dem Hinterhof. Na egal, wir haben es gefunden. 2 Mitarbeiter und ein Techniker waren schon vor Ort.
Sie haben viel erklärt, so richtig begriffen haben wir nicht, was nun geschehen soll.
Was soll`s, erstmal anfangen nur womit?
Dann zeigten Sie uns eine komplizierte Hebevorrichtung, die extra gebaut worden ist und 3000 Euro kostet.
Na egal, der Punkt war nur, die Vorrichtung durfte nur 300 kg heben sonst reißt das Seil. AHA. Das Teil wog aber 400 kg. Wir sollten die anderen 100 kg mit Muskelkraft sichern. Na wie lustig ist das denn.
Schaffen wir es nicht, reißt das Seil. Das baut einen so richtig auf.
Es kam noch besser, in dem Teil waren Proben und das Gerät durfte nur 20 Minuten vom Netz sein.
Das war ja mal was ganz Neues!
Über die Enge in solchen Laboren wollen wir erst gar nicht reden.
Gemeinsam ist es uns gelungen, das Teil runter auf die Erde zu heben und auf den Flur zu ziehen.
Schnell wieder ans Netz!
Jetzt muss nur noch das Unterteil auf den Flur und dann das Superteil wieder oben drauf gestellt werden. (Der Heber 300 kg, das Teil 400 kg)
Das Seil sehr dünn und keine Sicherung.
Auch geschafft! Fertig? Nein natürlich nicht.
Es sollen noch zwei neue Geräte aufgestellt werden (so um die 300 kg).
Ja gut, aber keiner hatte einen Plan.
Sehr kluge Menschen haben sich ausgedacht, dass der Boden es vielleicht nicht trägt. Bestückt wiegt so ein Teil fast 1 Tonne, und das auf vier kleinen Beinchen verteilt.
Na die klugen Menschen haben für viel Geld 2 Alu-Profile bauen lassen, auf die die Teile aufgesetzt werden sollen. Klasse Plan, nur wie?
Das Ende vom Lied, es geht nicht. Was nun?
Rettende Idee: Bleche erfüllen doch den selben Zweck – Verteilung der Last
Wo bekommen wir die Bleche her? Greifswaldhelfer sagt, wir können helfen.
Fahren zur Kunstschmiede „Grimm“, der war zwar verdutzt, konnte uns jedoch helfen.
Schnell waren die Bleche zugeschnitten und so konnte es weiter gehen.
Mit den Blechen ging es dann.
Die ganze Aktion dauerte zwar 5 Stunden, aber egal, alles ging gut und alle waren zufrieden!
Das Mikrobiologische Institut hat nun zwei neue Schränke für ihre Proben.Vielleicht können wir Die auch mal helfen.
 

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